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  nijo architekten eth sia gmbh | Nina Wick und Johannes Wick | Grünhaldenstrasse 34 | 8052 Zürich | CH
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Umbau 40er Jahre Haus Meilen: Die Wohnhalle steht

Planung 2015 - 2016 | Fertigstellung Winter 2017 | Fotos nijo architekten

Im August nach den Sommerferien ist der Umbau gestartet und kommt zügig voran. Der Betonsockel und der neue Holzelementbau stehen, die Glasfassade ist montiert. Wir befinden uns jetzt bereits im Innenausbau. Das Ambiente und Wohngefühl im neuen Haus lässt sich bereits jetzt erahnen, es wird fantastisch. Die offene Holztragkonstruktion, welche anstelle der abgebrochenen Giebelfassade steht, bildet den neuen Mittelpunkt des Hauses und entfaltet spürbar eine in sich ruhende Kraft. Die Tieferlegung des Bodens näher zum Garten hat sich gelohnt, der Wohnraum ist nun tatsächlich eine kleine, überhohe Wohnhalle geworden. Das neue Dach ist aus vorgefertigten Holzelementen, welche ähnlich wie ein gefaltetes Papier die Wohnhalle selbsttragend überspannen. Die neue Giebelfassade wird von nur gerade drei Holzsstelen getragen, wobei zwei davon in Form einer Doppelstütze ein Bücherregal bilden werden. Eckpfosten benötigt der Anbau mit dieser Konstruktionsweise nicht, lediglich die Fenster benötigen einen Anschlagspunkt in den Ecken. Die konstruktive Ausbildung der Statik nimmt Bezug auf den eigentlichen Bauprozess: Die wichtigen Arbeitsschritte Abbruch - Neue Tragkonstruktion - Neues Dach sollen in einem Zuge durchgeführt werden können. Die räumliche Inszenierung der Wohnhalle haben wir ebenfalls weiterentwickelt: Bisher war die Rückwand hinter der Küche nackt und kahl, die Küchenzeile stand ein wenig verloren da. Wir haben der Küche einen raumhohen Wandbogen geschenkt, welcher an eine Markthalle erinnert. In die Bogennische kommt ein sehr grosses Küchenregal, welches dann nach Lust und Laune eingerichtet und mit schönen Materialien (Zement-Plättli etc) ausstaffiert werden kann. Die Bogenwand wird komplett aus Holz gebaut werden. Im Dachbereich der Bogennische wird ein rundes Fenster platziert, es ist der Durchblick von der Dusche in die Wohnhalle herab.

 

Modellfoto mit Blick auf die neue Wohnhalle. Die offene Holz-Tragkonstruktion steht da, wo vorher die Giebelfassade des alten Hauses stand. Hinter der Holz-Tragkonstruktion die Küche mit Bogenwand aus Holz.

 

Foto Baustelle: Der Betonsockel für die neue Wohnhalle steht, die Giebelfassade ist abgebrochen. Das Gerüst ist bereits aufgestellt, der neue Holzelementbau kann kommen.

 
Baustellenfoto Wohnhalle: Die Glasfassade ist eingesetzt, es läuft bereits der Innenausbau. Die Doppelstütze in der Glasfassade wird ein Bücherregal bilden. Auf dem höher liegenden Boden links im Bild wird die offene Küche stehen.
 

Modellfoto Wohnhalle mit der neuen Statik aus Holz. Die Wohnhalle wird an den Wänden und Dachuntersicht in Fichtenholz gehalten, der Boden ein geölter Anhydrit, die Küche mit schwarzem Täfer beplankt. Hinter dem runden Fenster im Dachgeschoss befindet sich die Dusche.

Modellfoto fertig ausgearbeitete Wohnhalle mit Küche
 
Baustellenfoto Holzbau Aufrichte. Innerhalb eines Tages wurden die Holzelemente aufgestellt. Die Holzelemente wurden im Werk vorproduziert und mit einem mobilen Kran an Ort gebracht.
 
Schema Etappen Abbruch, neuer Betonsockel, neuer Holzelementbau Wohnhalle und Dach
 
Baustellenfoto Abbruch Giebelfassade. Das Fassadengerüst wird nach Abbruch nach vorne verschoben für die Aufrichte der neuen Wohnhalle als Holzelementbau.
 
Foto Baustelle nach Abbruch der Giebelfassade. Wo das gelbe Band verläuft, wird später die neue Küche stehen, von welche aus man in die neue Wohnhalle und hinaus in die Landschaft blicken wird.
 
Baustellenfoto das Fundament für die Hausverlängerung ist gegossen, die Schalung für den Betonsockel wird errichtet. Die Giebelfassade wird nach Fertigstellung Betonsockel abgebrochen.
 
Baustellenfoto: Die neue Wohnhalle mit fertig montierter überhoher Glasfassade. Das Giebelfeld, der Betonsockel und Balkon-Ausgang werden mit schwarzem Täfer verkleidet.
 
Baustellenfoto in der Morgendämmerung: Blick von der zukünftigen Küche hinab in die Wohnhalle. Die Küche wird auf dem alten 1.OG-Niveau des Altbaus stehen, die Wohnhalle ist um drei Stufen / 60cm tiefer gelegt für mehr Raumhöhe und höhere Glasfassade.
 
 
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Der Wohnraum mit dem Sichtbeton-Cheminee aus den 60er Jahren. Betongrauer Spachtelboden und neue raumhohe Verglasung.
 
Die neue Küche steht als freistehendes Element im Raum. Es ist keine Kochinsel, eher eine verbreiterte freistehende Längszeile. Die Küche wurde so platziert, dass man beim Kochen in den Wohnraum blicken kann und nie mit dem Rücken zu den Gästen steht.
 
Blick von der Küche in die Splitlevel-Geschosse: Eine halbe Treppenlänge hinauf befindet sich Schlafen, Ankleide und Bad, eine halbe Treppenlänge hinunter das Wohnzimmer und Arbeitszimmer.   Die Küche steht als raumbildendes Möbel im offenen Wohnraum. An Boden und Decke zeigt der Materialwechsel den Verlauf der ehemaligen Trennwand, hinter welcher die kleine dunkle Küche verborgen war.
 
Die neue raumhohe Verglasung / Fensterfront im Wohnraum.  Die Fenstereinteilung ist gegenüber dem Original neu,  übernimmt aber gestalterische Merkmale der 60er Jahre wie zum Beispiel das liegende Vierkantprofil auf Brüstungshöhe. Der Boden im Wohnraum ist ein Gussboden.
 
Das Bad wurde in ein Dachzimmer verlegt. Das ursprüngliche, sehr kleine 60er Jahre Badezimmer wurde zur Ankleide umfunktioniert. Im neuen Bad bildet die offene Dusche mit Carrara-Marmor-Boden und freistehender Badewanne den Mittelpunkt. Den originalen Holzbretterboden haben wir belassen damit ein möglichst wohnliches Bad entsteht.
 
  Der Gartensitzplatz mit Gartenmauer aus den 60er Jahren. Durch die Gestaltung mit "offenen Fenstern" wirkt dieser Sitzplatz wie ein zusätzliches Zimmer.
 
Modellfoto Split Level Wohnhaus. Die mittlere Ebene ist die Eingangsebene mit neuer Küche und Essplatz.

Umbau Split-Level Haus aus den 60er Jahren | Watt ZH

Planung Winter 2015 | Fertigstellung Sommer 2015 | Fotos nijo architekten

Das Einfamilienhaus wurde 1962 am Sonnenhang von Watt bei Regensdorf gebaut. Ein asymetrisches Schrägdach überspannt den offenen Wohnraum, welcher als Split-Level halbgeschossig versetzt organisiert worden ist. Die mittlere Ebene bildet das strassenseitige Eingangsgeschoss mit Garderobe, Küche Essplatz und Aussensitzplatz. Ein halbes Geschoss tiefer liegt das Wohnzimmer mit direktem Gartenzugang. Zwischen Wohnzimmer und Essplatz besteht eine Sichtbeziehung über die Geschosskante hinweg. Ein Beton-Cheminee steht im Zentrum des Wohnhauses. Vom Eingangsgeschoss gelangt man zum Bad und zwei Dachzimmern, welche ein halbes Geschoss höher liegen. Die verwendeten Materialien entsprechen ganz dem Zeitgeist der 60er Jahre: Tonplatten als Bodenbelag, viele kleine Elemente und Abschlüsse in Sichtbeton, Holztäferung an der Dachfläche und an geometrisch profilierten Fensterfronten. Unser Umbau konzentriert sich auf den Innenraum und den Ersatz der grossen Fensterfronten. Die Küche wurde in den 60er Jahren etwas stiefmütterlich behandelt und steht abseits vom offenen Wohnraum eingeschlossen in der eher düsteren Nordost-Ecke des Hauses. Wir integrieren die neue Küche in den offenen Wohnraum. Wichtig sind Blickbezüge in die Raumtiefe und die untere / obere Ebene. Die Küche soll einem beim Kochen am Raumerlebnis teilhaben lassen. Das Bad wurde damals ebenfalls sehr pragmatisch konzipiert, es ist eng, niedrig und verströmt eine sehr kalte Atmosphäre. Wir verlegen das Bad in das kleinere Dachzimmer, welches bereits jetzt eine sonnige heitere Atmosphäre verströmt. Dusche und Badewanne werden als grosses freistehendes Element aus grossformatigen Marmorplatten in den Raum gestellt. Das Lavabo wird vor Ort aus Sichtbeton gegossen und steht entlang der Ostfassade mit Ausblick zur Morgensonne und in den Garten. Wo Bodenbeläge ausgetauscht oder erneuert werden müssen, kommt ein Gussboden zum Einsatz, die Tonplattenböden bleiben bestehen. Die grossen Verglasungen werden wieder wie bisher im Stil der 60er Jahre eine geometrische Profilierung aufweisen.

 

 
 
Modellfoto Innenraum mit neuer Küche und Essplatz.
 
Modellfoto neues Bad mit Beton-Lavabo und Marmor-Dusche.
 
 
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Umbau 70er Jahre Flachdach-Einfamilienhaus Adliswil

Dezember 2015 | Baubewilligung | Fotos nijo architekten

Das Einfamilienhaus wurde Ende 1960 geplant und Anfang 70er Jahre in Adliswil gebaut. Es ist Bestandteil einer grösseren, flächigen Überbauung mit freistehenden Einzel- und Doppelhäusern gleicher Bauart. Die Bauweise aus geschlossenen Wandscheiben und strukturellen Öffnungen mit darüber auskragendem Betondach spricht die gestalterische Sprache der 60er und 70er Jahre. Im Innenraum verflüchtigt sich die Klarheit dieser elementaren Gestaltung und das Raumgefühl wird teilweise eher beengend. Unser Umbauprojekt befreit den Grundriss von kleinteiligen verwinkelten Einbauten und der bestehenden düsteren Nord-Küche. Die neue Küche wird mit dem Wohnraum zusammengelegt und auf die Südseite zum Garten hin verschoben. Den Eingangsbereich räumen wir komplett frei und stellen einen neuen Bad-WC-Büro-Kern hinein. So entsteht auf der Eingangsseite eine gut nutzbare Garderobenzone, auf der Wohnraumseite ein schöner Hintergrund für den Ofen. Die bestehenden Schlafzimmer werden teilweise verkleinert, sodass alle drei in etwa gleich gross sind. Der Wohnraum profitiert von dieser Zimmer-Verkleinerung, er wird breiter und bekommt sogar ein Südfenster. Im Wohnraum existiert bereits jetzt ein 30cm hoher Bodenversatz, der Erkerartige südliche Raumteil liegt zum Garten hin tiefer. Die neue Küche wird in diesen tiefer liegenden Raumteil verlegt, dank des Bodenversatzes kann hier nun problemlos der Materialwechsel vom Holzboden zu Zementplatten vollzogen werden. Im Zentrum des Grundrisses wird durch das Versetzen der Innenwände eine neue Stütze notwendig. Wir wollten diese nicht als "Pfosten" in der Raummitte haben, deshalb wird sie in Form einer schön gestalteten T-Stütze die Dachlasten zur nächst gelegenen Wandecke ableiten.

 

 

 
 
 
 

 
 

 

 
 

Der Küchenboden wird mit sechseckigen Fliesen der Fliesenmanufaktur KARAK aus Vorarlberg belegt. Es soll eine frische fröhliche Garten-Küchen-Stimmung entstehen.

 

Eine KARAK Fliese. Jede Fliese ist wieder eine Nuance anders im Farbton.

 

 

 

 
 
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Umbau Mehrfamilienhaus Zürich Höngg, Umbau Dachstock und Dachgeschoss, Kochinsel freistehend im hohen Raum. nijo architekten Nina Wick und Johannes Wick   Neubau Balkone aus Beton und Stahl, die Balkone haben jeweils zwei Ebenen, die mit fünf Stufen miteinander verbunden sind. Fassadenkonzept Neugestaltung Fassade in hellem Schlammton und Rosarot
 
 

Umbau Mehrfamilienhaus Zürich Höngg

Oktober 2013 | Fotos nijo architekten

Das Wohnhaus aus den 30er Jahren besitzt drei Etagenwohnungen plus eine Dachwohnung. Im Erdgeschoss befand sich ursprünglich eine Werkstatt mit Garagen. Das Erdgeschoss haben wir komplett neu organisiert und in eine Loft-ähnliche Wohnung mit Werkstattatmosphäre umgestaltet. Die Etagenwohnung im ersten Obergeschoss wurde im Grundriss belassen, die Küche jedoch aus einem eher kleinen Kämmerchen befreit und in den offenen Mittelpunkt der Wohnung verschoben. Die oberste Etagenwohnung wurde mit der Dachwohnung zusammengelegt. Dazu haben wir das Dachgeschoss sämtliche Wände und Einbauten entfernt und das Wohnzimmer in der unteren Etage als dreigeschossigen Luftraum ausgebildet, welcher die beiden Ebenen miteinander verbindet. Die schwarze Treppe funktioniert im Sinne einens in den Raum gestellten Möbels als verbindendes Element. Das Treppenhaus, welches nun hier im Dachbereich nicht mehr gebraucht wird, haben wir zum "Treppenhaus-Bad" umfunktioniert, in die Dusche steigt man über die Treppe auf das Zwischenpodest des ehemaligen Treppenhauses hinunter. Von der Badewanne aus ermöglicht ein kleines Fenster den Blick in den Luftraum des Wohnzimmers und weiter durch das neue Panoramafenster Richtung Alpen. Die Küche wurde im ähnlich einer Kommandobrücke eines Schiffes im hinteren Bereich des Dachgeschosses platziert, von hier aus geniesst man ein spektakuläres Raumgefühl. Die alten, sehr eng bemessenen Balkone wurden entfernt und durch eine neue Konstruktion ersetzt. Diese neuen Balkone stehen ähnlich wie Wäschekörbe vor dem Haus. Die Fläche ist jeweils zweigeteilt in eine obere und eine untere Ebene mit dazwischenliegenden Sitzstufen.

 

 
 
 
Das Dachgeschoss wurde komplett neu gestaltet, die Statik ebenfalls als Holzbau neu gebaut. nijo architekten Nina Wick und Johannes Wick   Überhoher Wohnraum im Dachstock mit Schwedenofen und offener Treppe. Die Einbauten Schreinerarbeiten sind in schwarz gehalten.
 
Das neue Bad mit Dusche und Badewanne im ehemaligen Treppenhaus. Von der Badewanne sieht man durch ein Fenster in den Wohnraum hinab und zu den Alpen. Schwarze Armaturen von Dornbracht Tara. Runde Plättli von Sicis.   Die Dusche folgt der Treppe des ehemaligen Treppenhauses. Die Dusche befindet sich auf dem Zwischenpodest ein halbes Geschoss unterhalb der Badewanne. So geniesst man beim Duschen den überhohen Raum. Plättli an der Wand von Sicis. Scharze Armaturen von Dornbracht Tara.
 
Umbau Renovation Mehrfamilienhaus Zürich Höngg Treppenhaus mit neuer Farbgestaltung: die Treppenuntersicht in Magenta gestrichen   Der Wohn- und Essraum im Dachgeschoss. im Hintergrund hinter dem Kamin befindet sich die Kochinsel. Der Treppenhaus-Schacht wurde belassen, hier befindet sich das neue Bad.
 
Küche, Kamin, Holzkonstruktion Dachstuhl wurden ineinander geflochten und ergeben eine sehr reiche Raumatmosphäre   Der neue interne Treppenaufgang vom überhohen Wohnzimmer ins Dachgeschoss zur Küche. Mit der schwarzen Einfärbung wollten wir eine räumliche Tiefen- und Höhenwirkung erzielen.
 
 

 

Arbeitsmodell 30er Jahre Haus. Die zweite Etage wurde mit dem Dachgeschoss zusammengelegt, eine interne schwarze Treppe steht wie ein Möbel im Wohnraum. Von der Kochinsel aus hat man wie ein Steuermann auf dem Schiff den Überblick über das Dachgeschoss.

 

 
 
 
Arbeitsmodell Treppenhaus-Bad Masstab 1:10. Die Dusche befindet sich auf dem Zwischenpodest der alten Treppe. Ein Regalmöbel unterteilt die verschiedenen Bereiche und bietet viel Stauraum für die Bad-Utensilien.
 

Arbeitsmodelle ganzes Haus Mst. 1:50, Bad im Treppenhaus Mst. 1:10, Situationsmodell mit Nachbarliegenschaften Mst. 1:200

 
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Umbau Renovation Sanierung Erdgeschoss Mehrfamilienhaus Zürich Höngg, Im Erdgeschoss wurde die Garagen aufgehoben und in eine Wohnung umgestaltet, neue Küche und neues Bad in einem kubischen Kern, die alten Garagentore wurden belassen und auf der Innenseite mit isolierten grossen Flügeltüren aufgedoppelt. Der Boden ist ein Gussboden Anhydrit transparent geölt.
 

Umbau Mehrfamilienhaus Zürich Höngg

Werkstatt- & Garagenwohnung

Oktober 2013 | Fotos nijo architekten

Dies ist die Erdgeschosswohnung unseres Umbauprojektes in Zürich Höngg, welches weiter oben auf dieser Website dokumentiert ist. Im Erdgeschoss befand sich ursprünglich eine Werkstatt mit Garagen. Wir haben es bis auf das Treppenhaus komplett entkernt und anschliessend in eine Loft-ähnliche Wohnung mit Werkstatt-Atmosphäre umgestaltet. Ein neuer Kern mit Bad und Schrankfront für die Küche teilt den offenen Grossraum in verschiedene Zonen. Die lange Küchenzeile folgt den Fenstern und stellt das Verbindungsglied zwischen den Raumzonen dar. Die alten bestehenden Garagentore sind erhalten geblieben und werden auf der Innenseite durch neue Flügeltüren ergänzt. Bei Lust und Bedarf kann man die Tore zum Vorgarten hin öffnen. Die alten Briefkästen stammen aus den 30er Jahren und gehören zum Haus, neu dienen sie als Gewürzkästen beim Kochfeld. Unten ein Foto vom Zustand vor dem Umbau, ungefähr gleicher Standpunkt wie das Foto oben vom fertigen Umbau.

 

Umbau und Neugestaltung, Entkernung Mehrfamilienhaus 30er Jahre Zürich, Foto von der bestehenden Garage.

  Grundriss der neuen Erdgeschosswohnung mit neuem Bad-Kern und Loft-ähnlichem Wohnraum mit Küchenzeile.
 

 

 
Baustelle Garagen- und Werkstattwohnung Zürich Höngg. Der Raum wurde komplett leergeräumt, die Statik in den neuen Kern integriert.
 
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Modellfoto Wohnhalle mit der neuen Statik aus Holz. Die Wohnhalle wird an den Wänden und Dachuntersicht in Fichtenholz gehalten, der Boden ein geölter Anhydrit, die Küche mit schwarzem Täfer beplankt. Hinter dem runden Fenster im Dachgeschoss befindet sich die Dusche.

Modellfoto fertig ausgearbeitete Wohnhalle mit Küche

Von der Ideenfindung bis Abschluss Bauarbeiten Schritt für Schritt dokumentiert:

Umbau Haushälfte aus den 40er Jahren in Meilen

Aktueller Arbeitstand: Baufreigabe Juli 2016 | Fotos nijo architekten
Fertigstellung Januar 2017

 

 

 

 

Fotomontage Umbau Haushälfte aus den 40er Jahren, überhohe Gartenküche mit Verglasung vom Boden bis zum Dach.

 

Umbau Haushälfte aus den 40er Jahren in Meilen

Variante Eins: Die Gartenküche

Vorprojekt Mai 2015

Das Doppelhaus steht in Meilen an an leichter Hanglage mit angrenzendem Bach. Das Haus wurde Ende der 40er Jahre gebaut. Der Grundriss ist seiner Zeit entsprechend pragmatisch und bescheiden gehalten, eine Abfolge von Zimmern mit schmalem Korridor. Die Wohnebene liegt im Hochparterre bzw. im ersten Stock ohne direkten Gartenzugang. Das unbeheizte und niedrig gehaltene Kellergeschoss liegt nur minimal im Terrain, es bietet Tageslicht und Ausgänge in den Garten. Generell kann bemerkt werden, an diesem Haus ist alles eher kleinmasstäblich und bescheiden, aber es bietet eine sehr schöne Wohnlage und den Luxus eines wunderbaren Gartens Mit dem Vorprojekt wollten wir das Potential des Hauses ausloten und verschiedene Lösungsansätze austüfteln. Wichtig war der Wunsch der Bauherrschaft, am einen oder anderen Ort aus der räumlichen Enge des Hauses ausbrechen zu können und - im gesetzten kleinen Rahmen - ein grosszügiges Raumgefühl zu schaffen. Ein weiteres wichtiges Anliegen war, den Wohnraum aus seiner isolierten Hochparterre-Lage befreien zu können direkt mit dem Garten zu verbinden. Die Variante 1 bleibt kompakt innerhalb des bestehenden Hauses, schafft aber durch eine überhohe Gartenküche und überhohem Wohnraum ein spannendes, luftiges Raumgefüge mit direktem Gartenzugang. Die Gartenküche und der Wohnraum werden zugleich als Erschliessung der Geschosse genutzt, wobei die Treppen kein Treppenhaus bilden sondern versetzt angeordnet einen Weg durch den Raum bilden. Der überhohe Raum dient nicht nur dem Raumgefühl sondern auch der Belichtung: Über die Dachfenster im südseitigen Wohnraum holt man die Sonne bis tief hinunter in die Gartenküche. Die Küche selber übernimmt an der Seitenfassade unverändert bestehende Fenster so wie sie grad stehen, zum Garten hin erhält sie jedoch eine raumhohe Verglasung, welche die Küche vom Raumgefühl her in eine Bar oder in ein Atelier verwandelt. Vier raumbreite Treppenstufen führen in den Garten hinunter zum Gemüse und zum Grillplatz.

 

 

 

 

Gartenküche

 

 
 
 
 

Umbau Haushälfte aus den 40er Jahren in Meilen

Variante Zwei: Die Wohnhalle

Vorprojekt Mai 2015

Die zweite Umbauvariante erweitert das Haus in der Längsachse um rund 3.50 m bis zum seitlich erlaubten Grenzabstand. Diese Erweiterung ist eine Verschmelzung von Alt und Neu mit dem Ziel, aus der Kleinteiligkeit der bestehenden Struktur auszubrechen und Platz für eine offene, grosszügige Wohnhalle zu schaffen. Der Trick an dieser Erweiterungsmöglichkeit ist, dass sehr viel bestehende Bausubstanz stehen bleibt, in den Umbau integriert wird und weiterverwendet wird. Es handelt sich nicht um eine Entkernung des Hauses sondern lediglich um den Abbruch der Seitenfassade ab Bodenkante erstes Obergeschoss sowie wenigen Zimmertrennwänden. Dreh und Angelpunkt dieser Variante ist ein neu eingebauter Kern, welcher im Wohngeschoss vor die bestehenden zwei Zimmer und die bestehende Kellertreppe gestellt wird. In diesem neuen Kern befinden sich zwei Badezimmer, die Küche wird Wohnhallenseitig darangestellt und obendrauf befindet sich eine zur Wohnhalle hin offene Galerie. Die beiden bestehenden Längsfassaden des Hauses werden der Einfachheit halber unverändert übernommen, auch deren kleinteilige Befensterung. Der Neubauteil der Erweiterung erhält dafür eine grosszügige Verglasung, uns schwebte beim Entwerfen das Bild eines Gewächshauses oder einer grosszügig belichteten Werkstatt vor. Die Wohnhalle richtet sich nach dem Ideal einer Einraum-Wohnung, ein grosser Raum mit möglichst maximaler Möblierungs-Flexibilität, es gibt keine zweckbestimmten Zonen im Grundriss. Ein wichtiger Bestandteil der Wohnhalle ist die Küche, die sich unbedingt in diesem Raum befinden muss, sich aber nicht allzusehr aufdrängen darf. Wir denken, sie könnte wie eine lange Werkbank entlang dem Kern die ganze Raumbreite aufspannen. Mit dieser Anordnung ist man jederzeit flexibel in der Möblierung, Sofa und Esstisch können frei verschoben werden wie es grad passt. Im Vergleich zur obenstehenden Variante Gartenküche schafft die Wohnhalle mehr Raum, erkauft sich diesen Vorteil aber durch die Abkoppelung vom Garten. In der Variante Gartenküche zieht es den Innenraum förmlich hinunter und hinaus in den Garten, während die Variante Wohnhalle eine in sich perfekte Wohnwelt darstellt, die ganz gut ohne Gartenzauber leben kann. Zusammengefasst kann gesagt werden: Die Gartenküche ist ein Umbau mit bestmöglichem Bezug zum Grundstück, die Wohnhalle ist ein Umbau mit bestmöglichem Bezug zum bestehenden Haus.

 

 

 

 

Wohnhalle

 

 
 
 

Umbau Haushälfte aus den 40er Jahren in Meilen

Bauprojekt: Wohnhalle verflechten und tieferlegen

Bauprojekt Dezember 2015

Beide Varianten, Wohnhalle und Gartenküche haben ihre Reize und Vorzüge, aber auch Kompromisse und Nachteile. Die Wohnhalle ist luftig und spektakulär, dafür im ersten Stock gelegen isoliert vom Garten. Die Gartenküche ist ein lebendiger Ort direkt beim Garten, dafür eher minimale Raumverhältnisse und Wohnen / Essen ein zwar zusammenhängender Raum, aber jeweils um eine Etage versetzt. Das Konzept der Wohnhalle trifft die Vorstellungen der Bauherrschaft, wie sie als Familie wohnen und agieren möchte sehr gut und bietet im Verhältnis zum doch eher kleinen Haus das gewünschte Mass an offenem, freien und überhohen Raum. Wir haben die Wohnhalle weiterentwickelt und mit den Ideen der Gartenküche verschmolzen. Das beste aus beiden Welten. Die Wohnhalle ist ein Anbau, welcher 250 cm tief in das bestehende Haus hineingreift 370 cm tatsächlich neuer Anbau darstellt. Anbau und Bestand werden miteinander verflochten, es wird keine klare Trennlinie zwischen Alt und Neu geben. Die neue Bodenplatte liegt auf der ehemaligen Sockelaussenwand auf, die Giebelfassade wird abgebrochen und durch eine offene Tragstruktur ersetzt. Der Trick dabei ist, den Raum zu erweitern ohne die Statik zu verschieben, war sehr aufwändig wäre. Den Wunsch nach Nähe zum Garten hat die Bauherrschaft nach wie vor. Wir haben deshalb die Bodenplatte der Wohnhalle um drei Stufen tiefergelegt, was die Wohnhalle um das entscheidende Quäntchen tiefer / näher zum Garten herab bringt. Es ist vom Wohngefühl her nun kein Wohnen im ersten Stock mehr sondern eher ein angenehmes Hochparterre-Wohnen mit direktem Gartenzugang über ein paar Treppenstufen. Durch diese Tieferlegung gewinnt die Wohnhalle an allen Ecken: Die Küche ist zwar nach wie vor "nur" eine bescheidene Längszeile, aber was für eine: Sie wurde zum Raum hin gedreht und steht auf dem alten höheren Boden drei Stufen über der Wohnhalle. Man überblickt den Raum und Garten, beim Werkeln und Kochen kommt DJ-Feeling auf. Das Fensterband wird mit gut 270 cm Höhe ebenfalls überhoch und zieht um beide Ecken bis zu den bestehenden Hausmauern. Das neue Giebelfeld bleibt geschlossen. Das Fensterband bekommt eine Holzbrüstung welche die Wohnhalle umfasst und als Sitzbank dient. Das Dach wird neu gemacht und wird eine Holzuntersicht bekommen, der Raum soll offen aber auch harmonisch warm werden. Im rückwärtigen Bereich hinter der Küche wird ein Kern neu aufgebaut für Bad und Abstellraum. Das gesamte Wohngeschoss wird mit einem Gussboden ausgestattet, die beiden Zimmer erhalten Holzböden. Die bestehenden Hausfassaden werden nicht verändert, Fenster, Klappläden, Verputz, alles bleibt. Wir verzichten auf eine Fassaden-Aussendämmung, das neue Dach und die neue Anbaufassade/Fensterfront werden den Grossteil der Isolation übernehmen. Das Haus soll authentisch bleiben und die Architektur der 40er Jahre weiterhin erkennbar sein.

 

 

 

 

 
 

Umbau Haushälfte aus den 40er Jahren in Meilen

Werkplanung: Feintuning an Raum und Statik

Baubewilligung und Ausführungsplanung Frühjahr 2016

Umbauten fordern permanentes Entwerfen, sogar noch weit in die Bauphase hinein. Nach und nach legt der bestehende Altbau seine Geheimnisse und Eigenheiten offen, auf welche man eine adäquate Antwort suchen muss. Die Werkplanung halten wir dynamisch und hinterfragen / überdenken / verwerfen / optimieren weiter. Viele neue Inputs fliessen in das Projekt, Bauingenieur, Bauphysiker, Bauunternehmer, Behörden und Bauherrschaft melden ihre Belange an, jetzt geht es darum, die Übersicht zu behalten und alle Inputs bestmöglich im Sinne des Entwurfes koordiniert in das Projekt einfliessen zu lassen. Die Tragstruktur wollten wir nicht aufwändig neu erfinden oder verschieben, die Lasten fliessen deshalb an den gleichen Stellen ins Fundament wie beim bestehenden Altbau. An Stelle der aufgelösten Giebelfassade steht eine offene Holzkonstruktion, welche einerseits das Dach trägt, anderseits die Queraussteifung übernimmt und via Zugbänder die beiden bestehenden Seitenfassaden zusammenhält. Das neue Dach wird aus vorgefertigten Holzelementen sein, welche ähnlich wie ein gefaltetes Papier die Wohnhalle selbsttragend überspannen. Eckpfosten benötigt der Anbau mit dieser Konstruktionsweise nicht, lediglich die Fenster benötigen einen Anschlagspunkt in den Ecken. Wir arbeiten daran, diese Eckpunkte so schlank wie möglich ausbilden zu können. Die konstruktive Ausbildung der Statik nimmt Bezug auf den eigentlichen Bauprozess: Die wichtigen Arbeitsschritte Abbruch - Neue Tragkonstruktion - Neues Dach sollen in einem Zuge durchgeführt werden können. Die räumliche Inszenierung der Wohnhalle haben wir ebenfalls weiterentwickelt: Bisher war die Rückwand hinter der Küche nackt und kahl, die Küchenzeile stand ein wenig verloren da. Wir haben der Küche einen raumhohen Wandbogen geschenkt, welcher an Markthallen erinnert. In die Bogennische kommt ein sehr grosses Küchenregal, welches dann nach Lust und Laune eingerichtet und mit schönen Materialien (Zement-Plättli etc) ausstaffiert werden kann. Die Bogenwand wird komplett aus Holz gebaut werden. Im Dachbereich der Bogennische wird ein rundes Fenster platziert, es ist der Durchblick von der Dusche in die Wohnhalle herab.

 

 

 

 
 
 
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Modellfoto Grundriss Erdgeschoss mit der Kammerstruktur. Wohnküche, Wohnzimmer, Loggia, Eingangsbereich mit Garderobe Treppe und Bad.

 
 

Umbau Arbeiter-Eckhaus Wädenswil

Juni 2015 | Vorprojekt | Fotos nijo architekten

Das Eckhaus ist Bestandteil eines langezogenen Reihenhaus-Riegels in Wädenswil. Gebaut wurde es um 1910 für Arbeiterfamilien der nahegelegenen Industriebetriebe. Das Eckhaus bildet das südliche Ende der Reihenhäuser und ist umgeben von einem kleinen Garten. Der Grundriss ist einfach und kompakt gehalten, die Treppe mit kleinem Vorplatz bildet die einzige Verkehrsfläche im Haus, der Rest der Grundrissfläche ist in Zimmer aufgeteilt. Das Eckhaus wurde in den 80er Jahren relativ unsentimental umgebaut, was nicht passte wurde passend gemacht mit Stahlträgern und -Stützen, die vermeintlichen Verbesserungen endeten darin, dass eine sonderbare Einbauküche viel zu gross, der Essplatz viel zu klein geraten ist und das zur damaligen Reformarchitektur gehörende Wohngefühl (Die Verbindung zum Garten!) verloren gegangen ist. Unser Vorprojekt befasste sich mit der Korrektur dieser Eingriffe und gleichzeitiger Verbesserung der Raumqualitäten und Nutzbarkeit des Hauses. Es entstanden unzählige Varianten, angefangen von der hier abgebildeten behutsamen Rückbauvariante mit Wiedereinführung der offenen Loggia als Bindeglied zwischen Küche / Wohnzimmer und Garten, bis hin zu überhohen Wohnküchen und Wohnräumen. Im Kern dreht sich für uns bei solchen Reformhäusern alles darum, die engmaschige Kammerstruktur zu akzeptieren, sich innerhalb der Kleinmasstäblichkeit respektvoll neugierig zu bewegen und neue Raumkombinationsmöglichkeiten auszutüfteln. Das Potential ist gross und bringt überraschend schöne Räume hervor.

Modellfoto Eckhaus aus der Vogelperspektive. Zu sehen ist die offene wiedereingeführte Loggia.

Foto historische und originale gewendelte Holztreppe. Die Treppe ist sehr schön gearbeitet und in einem guten Zustand.

 

 

Der Grundriss mit Kammerstruktur und offener Loggia als Bindeglied zwischen Küche Wohnzimmer und Garten.

Foto Eingangsfassade mit langem Kiesplatz. Kleine Aussentreppen führen zu den Haueingängen im Hochpartrre. Es herrscht hier eine sehr schöne und ruhige Atmosphäre.

 
 
 
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Eine blaue Spielküche für S.

August 2015 | Foto nijo architekten

Der Herbst steht vor der Tür, S. wünscht sich dringend eine Küche. Massgefertigt sollte sie sein, liebevoll gebaut in hellem frischen Blau und möglichst realistisch anzufassen und zu bespielen. Eine schöne weiss emaillierte Doppelherdplatte wollten wir unbedingt integrieren, sie wird uns dann praktischerweise auch bei Arbeitssitzungen für die Bialetti Moka-Kanne zur Verfügung stehen. Wir haben ein Wochenende lang gemeinsam fantasiert, geplant, gezimmert, montiert und lackiert, jetzt steht sie da, in fröhlich leuchtendem Hellblau, noch nicht ganz fertig, aber schon jetzt wunderschön und bereits in Beschlag genommen. Wir haben die Küche aus 40cm breiten Tannenleimholzbrettern gebaut. Es gibt die schöne emaillierte Doppelkochplatte (zum Spielen selbstverständlich stromfrei, es geht hier um die Rastergeräusche der Drehknöpfe und generell die Authentizität der Kochstelle) und ein echtes Spülbecken mit fliessendem Wasser, dazu werden wir einen alten griechischen 5-Liter Olivenöl-Blechkanister zu einem Wassertank mit Wasserhahn umbauen. Dann natürlich viele Schubladen, Fächer,Regale und Vorhänge, die Wunschliste ist lang. Ein kleiner Mikro-Backofen hätte einen eingeplanten Platz, damit warten wir aber noch zu. Das Tannenholz ist sehr solide, aber relativ leicht, man kann die Küche gut herumtra-gen, je nach dem wo sie gerade gebraucht wird.

 

Die Spielküche ist aus Tannenholz gefertigt und hellblau lackiert. Sie hat eine echte funktionierende Doppelkochplatte und fliessendes Wasser.

 
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Strandkiosk und Gartenteppich | do it yourself

Eine kleine Sommergartengestaltung | Zürich Seebach | Juni 2015

Der Sommer ist da! Zwei Dinge gab es in unserem Garten zu erledigen, bevor die grosse Sommerhitze losgehen würde: 1. Unsere famose Hochparterre-Küche benötigte dringend eine Beschattung über dem Gartenausgang. 2. Eine neue kleine Platzfläche für den Gartentisch und Blumentöpfe musste her. Den Platz legten wir wie einen Teppich in den bestehenden Garten, er besteht aus 986 gelbbraun gebrannten belgischen Pflasterklinkersteinen, Fischgrat verlegt mit steinbreitem Saum. Die Fugen sind lediglich mit Sand gefüllt, kein Mörtel, wir wollten eine handgemachte, unregelmässige und lebendige Fläche, in welcher die einzelnen Steine noch spürbar sind. Bauzeit 7 Tage. Wunderschön! Die Beschattung des Küchenausganges hatte uns schon länger beschäftigt, das einfachste wäre eine Stoff-Markise gewesen, wir konnten uns jedoch nie wirklich dafür begeistern. Es sollte mit eigenen Mitteln handgemacht sein und vor allem Ferienstimmung erzeugen. Ein Schilfdach mit Bambusgerüst war die Lösung. Bauzeit 1 Tag. Die Lichtstimmung, das Schattenspiel und die Atmosphäre in der Küche sind fantastisch. Draussen im Garten erinnert das Schilfdach an einen Strandkiosk. Alle sind glücklich. Wunderbar!

 

 

 

Das Schilfdach von der Küche her fotografiert. Wunderbare Lichtstimmung und schönes Schattenspiel. Ferienstimmung pur.

 

 

 

 

Das Schilfdach über der breiten Holz-Aussentreppe beschattet den Küchenausgang in den Garten. Das Schilfdach erinnert an einen Strandkiosk.

Der belgische Pflasterklinker in Fischgrat verlegt. Die Fugen sind nur mit Sand gefüllt, kein Mörtel.

 
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Das Gipsmodell des Wettbewerbes Wohnen in Leutschenbach. In der Mitte der Überbauung läuft der Riedgraben durch. Im Vordergrund der bereits gebaute Leutschentower, im Hintergrund das Fernsehstudio Leutschenbach.

Wohnen in Leutschenbach Mitte | Zürich Seebach

Offener Projektwettbewerb | Februar 2015

Auf dem Heineken-Areal in Zürich Leutschenbach will die Stadt Zürich 400 Wohnungen, Ateliers, Gewerbeflächen und einen Doppelkindergarten erstellen. Es gilt die verdichtete Bauweise mit 7-geschossigen Gebäuden. Die Wohnungen werden subventioniert sein für Leute mit niedrigem Einkommen. Eine Vorgabe der Stadt Zürich war, kompakte Wohnungen zu entwerfen, damit jedes Zimmer - auch das Wohnzimmer - unabhängig und autonom als Schlafzimmer genutzt werden kann. Geräumige Wohnküchen bilden das Zentrum dieser Wohnungen. Gefordert waren zudem Grosswohnungen für Wohngemeinschaften sowie Satelittenwohnungen für Alterswohngemeinschaften. "Mittendrin im Dazwischen" war der Leitgedanke, der uns durch den gesamten Entwurfsprozess hindurch begleitete. Jeder Raum befindet sich irgendwo im Dazwischen, sei es ein Innenraum oder ein Aussenraum. So entstand die Idee, sowohl grossmasstäblich auf städtebaulicher Ebene als auch kleinmasstäblich auf Wohnungsebene auf das Mittendrin im Dazwischen zu fokussieren: Mit jeweils einem Hofhaus und einem Zeilenbau wird ein Zwischenraum in der "zweiten Reihe" aufgespannt. Diese Idee führte auf dem Areal 1 zu einem Atelierplatz und einem Gewerbeplatz, auf dem Areal 2 zu einem Spielplatz. Auf dem Areal 1 liegt eine Gasse zwischen den beiden Plätzen. Diese Plätze und die Gasse bilden das öffentliche Zirkulationssystem innerhalb Leutschenbach Mitte und verbinden den Leutschenpark mit dem inneren Garten. Man kann wie man grad möchte diagonal, quer oder senkrecht zirkulieren. Die Wohnungen in den Obergeschossen spielen den Leitgedanken des Mittendrin im Dazwischen weiter. Das Zentrum der Wohnungen bildet jeweils eine geräumige Wohnküche, welche sich zwischen den Zimmer-Klumpen von Fassade zu Fassade spannt bzw. in den Eckwohnung als L-Küche von Fassade zu Fassade um die Ecke knickt. Die Küchen besitzen auf diese Art an beiden Enden einen gleichwertigen, grossen Balkon, es entsteht die Abfolge Aussenraum-Balkon-Küche-Balkon-Aussenraum. Die Küche Mittendrin im Dazwischen als Dreh und Angelpunkt der Wohnung. Das Wohnzimmer wird in dieser Konstellation eher nebensächlich. Die Atelierwohnungen befinden sich mehrheitlich im Erdgeschoss der Hof-Häuser. Dort spielen sie die Idee des Mittendrin im Dazwischen weiter, indem sie analog der Wohnküchen als Atelier zwischen öffentlichem Raum und privatem / intimen Wohnhof hin- und her pendeln.

 

Grundrisse Wohnatelier. Die Ateliers eignen sich zum Arbeiten und Wohnen und sind sehr flexibel möblierbar.

 

 
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Bamiyan Cultural Centre | Afghanistan

Internationaler Wettbewerb | UNESCO Welterbe | Februar 2015
Bamiyan Cultural Centre Design Competition

The general idea of the building structure is a quite simple one: Groined vault roofs share an give you in the figurative sense the feel of what you look at: the carves in the Bamiyan Cliff. A groined vault roof with the measure of 8m x 8m is the basic serial element for the whole building. The addition of these groined vault roofs leeds to a carpet-like building. Three courtyards bring daylight in the heart of the building and define different areas. In case of the performance hall the groined vault roof elements are stretched to 10m x 8m for good usability. The groined vault roofs build together with massive pillars a monolitic self-bearing structure. The openings were filled according to requirements of the rooms inside: large windows, paksha, big doors etc here we have great flexibility. The building structure allows flexible and adaptive use of the cultural centre. With its tranparency and room-to-room views via courtyards and circulation areas, the visitors and employees see whats going on and happening inside the building, like a little open democratic micro-cosmos. The Exhibition Space including Tea House is set at the edge of the slope facing the Buddha Cliff . So you have a great scenic view over the valley and to the Cliff. The groined vault roof structure may remind of an ancient, anarchic, handmade and selfbuild structure. Typological it may be near a Caravanserai. The serial addition of the structure and the different fillings (window, door, paksha, flower-wall) will make an easy understandable building with an open-minded peaceful attitude. Environmentally conscius design with locally recourced materials: The groined vault roofs and pillars are a monolithic structure made of insulating concrete. Beside cement and liapor, there shoud be taken lokal aggregates (sand, stones etc) as much as possible, this way the building gets its local mud-color. Walls are made in local Paksha tradition. We think the building is a very conscius design because it is a neutral, superflexible structure that allows adaptions and changes in future.

 

 

Aussenansicht Kulturzentrum. Das Gebäude steht auf einer Hügelkuppe oberhalb des Bamiyan Tales und blickt auf die Buddha Nischen.

 

 

 

 

Grundriss des Kulturzentrums mit drei Innenhöfen.

 

 

Ansicht Fassaden Schnitt Kulturzentrum. Das Kreuzkuppel Gewölbe steht auf massiven Stützen und ist aus Dämmbeton gefertigt.

 

Schnitt Konstruktion 1:20 Dämmbeton und Paksha bilden die Gewölbestruktur.   Geschützte Innenhöfe bilden den Dreh- und Angelpunkt im Gebäude und schaffen verschieden nutzbare Zonen.
 

 

Bamiyan Cultural Centre Die Performance Hall Veranstaltungshalle für Theater Musik und Versammlungen. Die Veranstaltungshalle öffnet sich zum geschützten Innenhof.

  Isometrie Konstruktionsprinzip Kreuzkuppelgewölbe aus Dämmbeton.
 
 
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Ein Carport für zwei Autos | Wiesendangen

Dezember 2014

Der Carport ersetzt eine Doppelgarage im Untergeschoss des Einfamilien-hauses in Wiesendangen. Wir haben das Haus im Jahr 2013 umgebaut und suchten nach einer Fortsetzung der Formgebung mit schräg stehenden Holzstützen. Das Innenraumkonzept setzt sich im Aussenraum fort. Die gestalterische Herausforderung bestand darin, zum dominanten Schrägdach des Wohnhauses, welches bis auf Erdgeschosshöhe herunterführt, ein zusätzliches Dach zur Seite zu stellen, ohne ein Chaos zu produzieren. Die Lösung lag in einer möglichst schwebenden Dachplatte, welche sich parallel zum Hang neigt und an der Traufe des Hauptdaches endet. Die Konstruktion ist ein Holzbau auf Betonfundamenten, der Dachrand wurde entprechend dem bestehenden Wohnhaus mit einem Kupferband eingefasst.

 

 

 

 

 
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Umbau Wohnhaus Wiesendangen

Oktober 2013 | Fotos nijo architekten

Das Wohnhaus wurde in den 80er Jahren als klassisches Einfamilienhaus im Landhausstil gebaut. Prägnant ist das grosse Satteldach, welches teilweise bis tief ins Erdgeschoss herab reicht. Unser Umbaukonzept beabsichtigt, die kleinteilige, verwinkelte Raumstruktur aufzulösen zugunsten eines offenen, luftigen Wohngefühles. Das Dach soll wie ein Zelt von überall her warnehmbar werden. Eine weiss getünchte Holzkonstruktion steht wie ein langer grosser Tisch im Raum, losgelöst von den Aussenwänden und der restlichen Bausubstanz. Unter und auf dieser Galerie befinden sich schwarze Kuben: Unten Vorratskammer, Küche und Garderobe, oben Ankleide, Büro und Bibliothek. In der Längsrichtung des Hauses werden überhohe Holzstelen die Dachkonstruktion tragen, im Innenraum dienen sie gleichzeitig als Raumunterteilung an der Aussenwand als neue Fassade mit überhoher Verglasung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umbau Einfamilienhaus Wiesendangen, Innenarchitektur. Die Galerie ist eine selbsttragende Holzkonstruktion, darunter befindet sich die Küche als schwarzer Kubus. nijo architekten Nina Wick und Johannes Wick

 
Umbau Einfamilienhaus Wiesendangen, Wohnraum zweigeschossig mit Galerie und Holzofen   Umbau Renovation Dachgeschoss: Neue Einteilung Schlafzimmer, Bad und Vorzone mit Galerie und Büro, raumhohe Holzstelen-Konstruktion, neue Dachfenster   Neues Bad mit Corian Badewanne, die Holzstelen-Konstruktion ist im oberen Bereich verglast
 
 
 
 
 
 
Umbau Entkernung Holzbau 80er Jahre Einfamilienhaus Wiesendangen. Der Wohnraum wird ein über zwei Geschosse offener Raum mit Speicherofen.   Baustellenfoto Entkernung und Umbau Einfamilienhaus Wiesendangen. Das Dachgeschoss wurde zum Teil aufgelöst zugunsten eines überhohen Wohnraumes und im anderen Teil neu organisiert mit Bad und Schlafzimmer. Eine Holz-Ständerwand bildet die Trennwand und dient als offenes Bücherregal.
 
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Neubau Betreuungsgebäude Schulhaus Aemtler Zürich

Offener Projektwettbewerb | Februar 2014 | nijo architekten

"Weiche Schale, harter Kern": Das Betreuungsgebäude (Kindergarten, Hort Primar- und Hort Sekundarstufe) ist ein Hybrid, der innere Erschliessungskern aus Ortbeton, Geschossflächen und Fassaden in Holzbauweise. Die beiden Treppenhäuser bilden zusammen mit den Haustechniksteigzonen den soliden Kern aus Ortbeton. Innerhalb dieser Zone sind auch die Geschossdecken aus Beton. Rundherum um diesen Kern folgt der Holzbau. Die Geschossdecken sind Vollholz-Brettstapeldecken. Die Brettstapeldecken werden im Fassadenbereich durch einen umlaufenden Ringbalken zusammengefasst und mit Holzstützen raumseitg gestützt. Die Fassade ist eine selbsttragende Holz-Stelenkontruktion in regelmässigem Raster. Der Dachraum wird stützenfrei von sternförmig angeordneten Brettschichtträgern überspannt. Das kompakt gehaltene Betreuungsgebäude soll eine "schwere Leichtigkeit" ausstrahlen, wie sie auch bei der bestehenden Schulanlage zu spüren ist. Daher sind die Holzstelen der Fassade mit den Dimensionen 40 cm x 12 cm relativ wuchtig geschnitten. Der rückversetzte Betonsockel lässt den Holzbau ca. 15 cm über dem Terrain schweben.

 

Wettbewerb Neubau Betreuungsgebäude Kinderhort Mittagstisch Kindergarten Schulhaus Aemtler Zürich, Foto Gipslmodell Wettbewerbseingabe, das Gebäude steht als Punkthaus im Park

  Wettbewerb Neubau Betreuungsgebäude Kinderhort Mittagstisch Kindergarten Schulhaus Aemtler Zürich, Fassade in Holz Holzkonstruktion, schwarz und rosa gestrichen, Klassenzimmer Brettstapeldecken, Treppenhauskern in Ortbeton
 
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Kleiner Umbau, grosse Freude: Unser neues Büro

Grünhaldenstrasse 34 | November 2014 | nijo architekten

Wir wohnen und arbeiten unter einem Dach. Im Gartengeschoss des Hauses breitet sich unser Atelier mehr und mehr aus. Unser neuer Besprechungsraum besteht aus vier Elementen: Quadratischer Sperrholztisch, schwarzes Regal, schwarzes Sideboard und darüber verlaufendes sehr helles Lichtband. Die Regale haben wir schwarz gebeizt und mit Wachs behandelt. Der Sperrholztisch ist eine Eigenproduktion. Wir hatten das Gefühl, dieser Raum sowie unsere Besprechungen verlangen nach einem übergrossen, quadratischen Tisch aus Kistensperrholz. Das haben wir dann so gemacht. Er ist hübsch geworden und es sitzt sich prima daran.

 

Innenarchitektur Umbau Neugestaltung Büro mit Besprechungsraum und grossem modernen Sitzungstisch. Eames Stühle und Retro 70er Jahre Sessel und Leuchten. Schwarze Regale und schwarzes Sideboard.

 

 

Hier in diesem Haus Baujahr 1930 wohnen und arbeiten wir. Das Äussere haben wir belassen, innen wurde das Haus entkernt und komplett umgebaut.

 

 

 

Umbau und Neugestaltung Renovation Büro Atelier nijo architekten. Dieser Umbau ist Innenarchitektur. Der Tisch ist aus Kisten Sperrholz gefertigt, eine Eigenproduktion von nijo architekten. Das Lichtkonzept ist auf unsere Arbeitsbedürfnisse abgestimmt.

 
 
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Umbau Duplexhaus Wohnkolonie Hürst Zürich

Vorprojekt | November 2014 | nijo architekten

Die Wohnkolonie Hürst wurde um 1930 an der westlichen Siedlungsgrenze von Zürich Seebach gebaut. Die Kolonie besteht aus rund 35 zweigeschossigen Duplexhäusern bzw. 70 Haushälften. Die Abmessungen und die Grundrisse der Häuser sind minimal. Das zentrale Element der Wohnkolonie sind die langen tiefen Gartenparzellen, welche sich jeweils rückseitig auf der von der Strasse abgewandten Seite befindet. Wie eine Wagenburg schirmen die Duplexhäuser die Gärten ab: Zur Strasse hin zeigen sie eine zweigeschossige Fassade mit vorstädtischem Charakter, zum Garten hin eine bescheidene eingeschossige Fassade mit Hauseingang und Küche. Im Rahmen des Vorprojektes haben wir verschiedene Umbau- und Erweiterungsvarianten geprüft: Anbau, Aufstockung, separater Gartenpavillon. Als die nachhaltigste und achitektonisch adäquateste Umbauvariante erwies sich ein überhoher Anbau auf der Gartenseite, welcher als Einraum-Anbau sowohl die Garderobe als auch die Küche und die offene Vertikalerschliessung in Form von Splitlevel-Ebenen aufnimmt. Der Eingangs-bereich / Garderobe befindet sich auf Gartenniveau und versteht sich als räumlich nützliche Erweiterung der Küche, welche sich drei Treppenstufen erhöht befindet. Solide Materialien und ein druchgehend geplättelter Fussboden machen aus diesem Raum ein robustes Gartenhaus mit hohem multifunktionalem Gebrauchswert. Hier kann gleichzeitig zum Wohnalltag auch das Winterquartier für Topfpflanzen, der Ort für Veloreparaturen oder Spielzone für die Kinder sein.

 

 

 

Skizze Raumkonzept Anbau mit Splitlevel-Ebenen und Treppe zum Wohnraum im Obergeschoss.

  Das Eck Reihenhaus (Duplexhaus) wird mit einem überhohen Anbau zum Garten hin erweitert. Küche und Garderobe bilden einen gemeinsamen multifunktionalen Raum. Die Garderobe befindet sich auf der unteren Ebene, die Küche drei Stufen höher auf der oberen Ebene.
 
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Ferienhaus Chalet Lenk im Simmental. Umbau bestehendes Haus mit neuem Anbau für Bad und Sauna. Die neue Mittelwand ist eine Holzkonstruktion, welche die Statik übernimmt und das Dach trägt. nijo architekten Nina Wick und Johannes Wick. Foto Richard Bratschi
 
 

Umbau / Erweiterung Chalet Föhrenhüsli an der Lenk im Simmental

Entwurf und Planung bis Bauprojekt / Baubewilligung 2011, Ausführung 2012 durch lokales Architekturbüro archart architekten

Fotos: Richard Bratschi, An der Lenk

Das Chalet wurde in den 70er Jahren als Ferienhaus gebaut. Ein in den Hang geschobenes Sockelgeschoss aus Stein und der oberirdische Holzbau mit weit ausladenden Dachvorsprüngen bilden das ortsübliche Simmentaler Chalet. Das Umbaukonzept sah vor, den oberen Holzbau kompett zu entkernen und eine neue raumbildende Tragstruktur, ein Geflecht aus Holzbalken, einzubauen. Diese Tragstruktur trägt das Dach und steift das Haus in Längsrichtung aus, sie unterteilt den Raum und nimmt die Treppe ins Sockelgeschoss auf. Das Sockelgeschoss wird durch einen Anbau ergänzt, in welchem sich Bad und Sauna befinden.

 

Grundriss Wohngeschoss Ferienhaus Chalet Lenk im Simmental Berner Oberland. Der offene Grundriss wird durch die Mittelwand zoniert. Innerhalb der Mittelwand geht die Treppe ins Untergeschoss.

 

Isometrie Holzbau Chalet Ferienhaus Lenk im Simmental Berner Oberland. Die Mittelwand ist eine Holzbalkenkonstruktion mit Fischgrat Holzlamellen Ausfachung.

 

Umbau Anbau Erweiterung Chalet Ferienhaus Lenk im Simmental Berner Oberland. Foto Südfassade mit Garagenwerweiterung.

 

Umbau Holzhaus Ferienhaus Chalet Lenk im Simmental Berner Oberland. Der freistehende WC Kubus hinter der Holz Mittelwand. Innerhalb der Wand führt die Treppe ins Gartengeschoss.

 
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Neues Bauhaus Museum Weimar

Internationaler zweistufiger Projektwettbewerb, erste Stufe, Oktober 2011

Weimar ist die Geburtstätte des Bauhauses und der frühen Moderne in Deutschland. Von 1919 bis zum Auszug nach Dessau im Jahr 1925 wurde in Weimar interdisziplinär Kunst, Grafik, Keramik, Theater, Textil und Architektur gelehrt und realisiert. Das Museum soll ein vitaler experimenteller Ort werden, welcher in Werkstätten diverse Programme anbietet und die Besucher aktiv einbindet. Unser Projektvorschlag ist ein geschlossener quadratischer Würfel, eingefasst mit rundum laufenden parabolischen Bögen, welche im allseitig zugänglichen Erdgeschoss offene Arkaden bilden und den Würfel stützen und tragen. Im Innenraum setzt sich die Bogenkonstruktion fort, Gewölbedecken überspannen die flexibel gestaltbaren Ausstellungsflächen. Eine Kaskadentreppe führt zum höchsten Punkt mit Ausblick auf den angrenzenden Volkspark. Der bereits vorhandene Baumbestand entlang dem Park wird verdichtet und auf das Museumsgelände erweitert.

 

Übersichtsplan Stadt Weimar mit neuem Bauhaus Musuem

 

Architekturwettbewerb Competition Neues Bauhaus Museum Weimar Modellfoto

 

Schnitt 1 Gewölbe und Bogenkonstruktion als Tragstruktur, Schnitt 2 Kaskadentreppe, Layout Ausstellungsorganisation

 
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Umbau Bauernhaus Eschlikon bei Winterthur
 
Umbau Bauernhaus Eschlikon Dinhard bei Winterthur
 

Umbau und Erweiterung Bauernhaus Eschlikon

Fertigstellung Februar 2012 | Fotos nijo architekten

Das Bauernhaus ist ein quer zur Strasse stehendes Langhaus, bestehend aus zwei mittigen Wohnhausteilen und jeweils einer Scheune an den beiden Enden. Unsere Aufgabe war, aus dem arg verbauten, dunklen und verwinkelten Wohnhausteil ein offenes helles Haus für eine Familie zu gestalten, ohne jedoch die charakteristischen Merkmale des Bauernhauses zu verlieren. Das Bauernhaus steht nicht unter Denkmalschutz, unsere Herangehensweise entsprach jedoch jener eines geschützten und erhaltenswerten Gebäudes. Das in den 60er/70er Jahren "verbastelte" Innere wurde entrümpelt und zu einem offenen Raumgefüge mit Kachelofen-Kammer umgestaltet. In die Scheune setzten wir einen passgenauen Erweiterungsbau, welcher vor der Witterung geschützt als "Haus im Haus" einen überhohen Familienraum und zwei Badzimmer aufnimmt. Das obere Badzimmer bietet durch das innenliegende Fenster einen fantastischen Ausblick in die grosse Scheune. Zwei neu implementiete Felder aus Holzstelen bringen viel Tageslicht und Sonne in das zuvor sehr düstere Haus. Diese Stelen erfüllen sowohl die Lastabtragung in der Fassade als auch die baugesetzliche Vorgabe klein-teiliger Befensterungen im Dorfkern. Der naturbelassene geölte Anhydrit-estrich mit unterschiedlichen Bodenhöhen und Betonkanten verweisen auf die ursprüngliche Nutzung des Erdgeschosses als Tenn und Feuerstelle.

 

Umbau Bauernhaus Eschlikon Dinhard bei Winterthur

  Umbau Bauernhaus Eschlikon Dinhard bei Winterthur
 
 
Die neue Küche im ehemaligen Tenn. Die Holzstützen sind V-förmig gesetzt und dienen auch der horizontal-Aussteifung.
 
 

Umbau Bauernhaus Eschlikon Dinhard bei Winterthur

  Der Gussboden mit historischen Bodenplatten
 
Die Nordfassade mit dem neuen Holz-Stelenfenster über die gesamte Fassadenbreite.
 
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Gewächshaus-Stapel für ein schmales Grundstück

Verdichtung

Die Verdichtung der urbanen Lebensräume bedeutet hierzulande in der Regel lediglich die Vergrösserung der Wohnflächen. Verdichtung sollte unserer Meinung nach jedoch umfassender gedacht werden und auch Dinge des täglichen Bedarfes näher heran holen und ein kleines Stück Autonomie schaffen. Während dem Variantenstudium für ein Haus auf einem schmalen Grundstück in Zürich entstand die Idee für diesen Gewächshaus-Stapel. Unten bildet der Stapel eine gedeckte Gartenlaube, dann folgen zwei Gewächshausebenen, zuoberst befindet sich ein Regenwasser-Sammel-Kubus, welcher mit Solarkollektoren bestückt ist zur Warmwasserproduktion des Wohnhauses.

 

  Gewächshaus Turm: Unten Gartenlaube, dann zwei Ebenen Gewächshaus und zuoberst ein Kubus mit Solarkollektoren
 
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Umbau und Erweiterung Haus Freudenberg TG

Fertigstellung Januar 2012 | Fotos nijo architekten

Das Mehrfamilienhaus besteht aus einem Altbau mit bereits ausgebauter Scheune. Ursprünglich befand sich im Erdgeschoss der Landgasthof Freudenberg. Die Erweiterung schafft Platz für zwei neue Wohnungen. Die Dachform der Erweiterung leitet in der gewählten Schräge zum Bestand über und erzeugt im Innenraum ein grosszügiges Raumgefühl.

 

 

 

 

 

Modellfoto Innenraum mit überhohem kleinen Satteldach. Die Küche steht als hineingestellte schwarze Kiste im offenen Raum.

 
 
 
Anbau Holzbau mit Panoramafenster
 
 
 
Baustellenfoto Montage Element-Holzbau auf dem bestehenden Sockel des ehemaligen Wintergartens
 
 
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Kantonsschule Chur

Neubau Mensa / Mediothek / Unterrichtsräume
Projektwettbewerb 2011

Das Wettbewerbsprogramm forderte eine Mensa mit Mediothek, ein separates Unterrichtsgebäude sowie Räume für den Kulturgüterschutz. Zusammen mit den bereits bestehenden Unterrichtsgebäuden und dem Freibad soll ein Campus direkt unterhalb des Klosters Chur entstehen. Unser Entwurf ist eine Staffelung von unterschiedlich hohen kubischen Volumina, welche in der Fassade je nach Art der Nutzung anders ausformuliert werden.

Situation Kantonsschule

Eingangsbereich Mensa und Mediothek

 

Kantonsschule Mediothek

Fassade Ansicht und Schnitt

 
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A Room for London: Living Architecture

Internationaler zweistufiger Wettbewerb November 2010
Auslober: Living Architecture / Art Angel London
Engere Wahl für Shortlist / mehr als 500 Teilnehmer

In Zusammenarbeit mit dem Künstler Marc Elsener, Zürich

Ein temporäres Hotel in London für zwei Personen auf dem Dach der Queen Elizabeth Hall / Southbank Centre an der Waterloo Bridge.

Ansicht und Schnitte Southbank Centre London

  a room for london competition
Grundriss und Isometrie mobile Architektur
Modellfotos a room for London temporäres Hotel
 
 
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Umbau Neugestaltung Innenarchitektur Anwaltskanzlei Uraniastrasse von nijo architekten   Die Regalleuchten leuchten direkt nach unten zum lesen und indirekt nach oben an die Decke. Die Leuchten sind aus Metall gebogen worden. Der Entwurf ist von nijo architekten.
 

Umbau Anwaltskanzlei Uraniastrasse Zürich

Dezember 2010 | Fotos nijo architekten eth sia

Die Anwaltskanzlei befindet sich in der zweiten Etage in einem denkmalgeschützten Jugendstilhaus an der Uraniastrasse in unmittelbarer Nähe zur Bahnhofstrasse. Die Etage war bislang von einer Privatbank genutzt worden und von dieser in den 80er im "Dallas-Stil" Jahren komplett zugebaut worden. Wir haben die Etage bis auf die Rohbaustruktur ausgeräumt und von Grund auf neu aufgebaut. Schallschutz, Brandschutz, Lüftung und Elektro / IT mussten integriert werden. Das Projekt konzentriert sich auf optimale Arbeitsabläufe und Rauminszenierung über Lichtstimmungen. Es gibt zwei unterschiedliche atmosphärische Welten, jene des Arbeitens und jene des Repräsentierens. Ein von uns entwickeltes schalldichtes und feuerwiderstandndfähiges Büro-Trennwandsystem mit Verglasungen bilden das Rückgrat für den mittigen offenen Grossram. Die Trennwände sind bewusst übertief dimensioniert, damit sie im Raum eine plastische Präsenz und ruhende Kraft entfalten können. Diese Bürotrennwände sind inklusive der Türen in Champagner-Gold lasiert. In diesem offenen Raum befinden sich zwei polygonale Raumkapseln, welche aussenherum eine Kaffeepausen-Nische und die Bibliothek bilden sowie im Inneren einen Besprechungsraum und ein Kopierraum anbieten. Die geknickten Metall-Leuchtpaneele mit LED Hinterleuchtung und die schwarzen Metall-Regalleuchten haben wir speziell für dieses Projekt entworfen und als Kleinserie in einer Lampenfabrik herstellen lassen. Die Empfangstheke bildet eine offene Arbeitszone für zwei Mitarbeiter, von hier aus überblickt man den Raum und hat eine schöne Aussicht in den Hinterhof. Die Empfangstheke nimmt die Gestaltung der Radiatoren-verkleidungen auf, welche wir für die Büros entworfen haben.

  Die Eingangswand mit Leucht Paneelen mit LED Hinterleuchtung. Die Wand leitet zur Empfangstheke.   Der Besprechungsraum in der Polygonalen Raumkapsel. 60er Jahre Stühle und runder Besprechungstisch.
     
Der grosse Besrpechungsraum mit ovalem Besprechungstisch und 60er Jahren Sesseln.   Die Bürotrennwand ist in Champagner-Gold lasiert und wurde von nijo architekten entwickelt.   Die Champagner-Goldene Bürotrennwand mit der Bibliothekswand im offenen Grossraum.
     

 

Umbau Neugestaltung Innenarchitekt Anwaltskanzlei und Büro Uraniastrasse Zürich. Grundriss und Ansichten. Neue Möblierung mit Steharbeitsplätzen.

 

     
Modellfoto Bibliothek mit Raumbildenden Regalkapseln.   Modellfoto Leuchtpaneele und polygonale Einbauten im Grossraum.   Johannes Wick mit dem Leucht Paneel Prototypen aus Karton beim Testen im Atelier von nijo architekten.
 
Baustellenfoto fertig ausgeräumte Etage. Die Tragstruktur kommt zum Vorschein: zwei runde Stahlstützen mit von Fassade zu Fassade verlaufenden Stahlträgern.
 
Baustellenfoto Büro Ausbau Uraniastrasse: Holzständerwände bilden die Grundstruktur für die Raumeinteilung und werden anschliessend beplankt und mit Glas ausgefacht.
 
Eingang Empfang mit hinterleuchteter LED Kachelwand. Die Bürotrennwand ist in Champagnergold lasiert.
 
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Modellfoto der Erweiterung. Die Werkhallen erscheinen als zwei Langhäuser in Fortsetzung der Terrain Höhenlinien und bilden einen geschützten Werkhof.
 
 

Erweiterung historisches Fabrikareal Thayngen SH

Entwurf, Vorprojekt, Bauprojekt und Baueingabe | 2009 - 2010

Das denkmalgeschützte Ensemble ist ein Konglomerat von Werk-, Lager- und Wohngebäuden. Hangwärts wurde ein Speichersee angelegt, welcher ein riesiges Wasserrad speist. Der Neubau zeigt sich in Form von zwei langezogenen schwarzen Schuppen, welche sich der bestehenden Hierarchie der Bauten unterordnen. Dicke Sockelmauern folgen dem Terrainverlauf und bilden einen neuen Werkhof. Entwurf und Planung bis Baueingabe, Ausführung durch eine Generalunternehmung. Das denkmalgeschützte Ensemble ist ein Konglomerat von Werk-, Lager- und Wohngebäuden. Hangwärts wurde ein Speichersee angelegt, welcher ein riesiges Wasserrad speist. Der Neubau zeigt sich in Form von zwei langezogenen schwarzen Schuppen, welche sich der bestehenden Hierarchie der Bauten unterordnen. Dicke Sockelmauern folgen dem Terrainverlauf und bilden einen neuen Werkhof. Entwurf und Planung bis Baueingabe, Ausführung durch eine Generalunternehmung. Das denkmalgeschützte Ensemble ist ein Konglomerat von Werk-, Lager- und Wohngebäuden. Hangwärts wurde ein Speichersee angelegt, welcher ein riesiges Wasserrad speist. Der Neubau zeigt sich in Form von zwei langezogenen schwarzen Schuppen, welche sich der bestehenden Hierarchie der Bauten unterordnen. Dicke Sockelmauern folgen dem Terrain.

 

  Schnitt durch die neuen Werkhallen. Solide Betonmauern tragen Giebeldächer aus Eternit.
 

 

Modellfoto Situationsmodell. Die Erweiterung bildet mit den bestehenden historischen Riegelhäusern ein neues Ensemble. In Absprache mit der Denkmalpflege wurde diese Vorgehensweise als gut befunden.

 

 

Modellfoto Werkhof mit soliden Stampfbeton-Mauern.

 

 

Die Produktionshalle mit Werkhof

 
 
 
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Umbau, Ausbau und Erweiterung der alten Scheune und ehemaligen Werkstatt. Der offene Laubengang im ersten Obergeschoss ermöglicht durch die grosse Verglasung Einblicke in den überhohen zweigeschossigen Wohnraum mit Holzbalkendecke und neuer Treppe.
 

Umbau Alte Wagnerei Böbikon / AG

Umbau 2008 | Fotos Nina Baisch und nijo architekten

Die ehemalige Wagnerei besteht aus einem Wohnteil mit vorgelagertem Laubengang und der Wagner-Werkstatt. Der Ausbau fokussiert auf die Werkstatt, in welche wir einen zweigeschossiger Wohnraum mit Feuerstelle eingebaut haben. Gleichzeitig führt über diesen Wohnraum die neue Erschliessung in die Obergeschosse. Im alten Wohnhausteil wurde die Küche erweitert und neu organisiert. Unser Konzept war darauf bedacht, die alte Werkstatt in ihrer Struktur zu belassen und sämtliche bestehenden Öffnungen zu übernehmen, um das urspüngliche Erscheinungsbild des Gebäudes zu bewahren. Die neue Erschliessung ist losgelöst von der bestehenden Struktur in die ehemalige Werkstatt gestellt. Sie ist aus kaltgewalztem, unbehandeltem Schwarzstahl konstruiert.


  Die neue grosse Verglasung / Fenster in der ehemaligen Scheune und Wagnerei. Der Stahlrahmen des Fensters ist ein statisches Element und dient zur Lastabtragung der Dachlasten.
pdf Portrait in der Zeitschrift "Umbauen & Renovieren"    
 
Schnitt durch die Alte Wagnerei. Das Haus besitzt einen Gewölbekeller. Der überhohe Wohnraum wurde in der ehemaligen Werkstatt realisiert durch Entkernung und Entfernen eines nachträglich eingebauten Geschosses.  Die neue Treppe ist eine Raumskulptur aus Schwarzstahl.   Die neue Küche mit Kochinsel und Holzherd. Die Küche steht in der alten Wohnhaushälfte, von hier aus gelangt man neu über eine Treppe ein halbes Geschoss höher in den Wohnraum in der alten Werkstatt.
 
 
 
 
 
 
 
 
pdf Portrait in der Zeitschrift "Umbauen & Renovieren"    
 
neues Projekt
 

Drei Wohntürme im Kanton Schaffhausen

Machbarkeitsstudie 2009

Ersatzneubau in denkmalgeschütztem frühindustriellen Konglomerat mit Wasserrad. Die drei Wohntürme sind seriell aneinander gereiht als Fortsetzung zu einem bestehenden Wasserrad. Wohntürme und Wasserrad bilden eine neue Einheit. Die Wohntürme sind aus Stampfbeton gefertigt.

 

  Wohnturm Ansicht. Die drei Wohntürme sind ein Ersatzneubau anstelle eines alten Schuppens. Das Wasserrad ist ein originales historisches Teil und steht unter Denkmalschutz.
 
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Freitag Reference Editorial Space

Grüngasse Zürich, 3. bis 30. September 2010
Projektierung und Ausführung

Der Zürcher Taschenfabrikant Freitag lanciert nach 17 Jahren eine neue Kollektion. Dazu wird ein Monat lang Tag für Tag eine Zeitung gedruckt. Der Reference Editorial Space ist Redaktion, Druckerei, Leseraum, Treffpunkt und Shop. Die Druckpresse stammt aus dem Jahre 1840.

 

 

 

  Freitag Reference Space
 
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Kiosk Strandbad Mythenquai Zürich

Projektwettbewerb Dezember 2010

In Zusammenarbeit mit Tur Landschaftsarchitekten BSLA und dem Künstler Marc Elsener.

  Wettbewerb Kiosk Strandbad Mythenquai Zürich. prefab Betonkacheln
 
Lageplan Kiosk am Strand, Ansicht Betonelemente
     
Kiosk Strandbad Mythenquai Modellfoto Variantenstudium. Der Künstler Marc Elsener verfremdet Badeszenen auf Oelbildern, welche als künstlerischer Bestandteil der Innenarchitektur zugeordnet werden. Kunst am Bau. Isometrie Bauteile in vorfabrizierten prefab Beton Elementen für Wand Boden und Dach. Die Betonelemente haben integrierte Fenster und Oblichter.
     
 
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Kunstmuseum Maribor / New Maribor Art Gallery. Die Museumsbauten bilden eine Gasse welche als zentrale Lebensader durch das Museum Ensemble führt.
 
 

Neues Kunstmuseum Maribor | Slovenien

Internationaler Projektwettbewerb | Februar 2010 |
Dritter Rundgang mit 35 von 217 eingereichten Projekten.

Das neue Kunstmuseum schliesst die Lücke zwischen der Altstadt und der Vorstadt. Es soll ein zentraler Begegnungsort für die Stadtbevölkerung werden. Neben den Museumsräumen für die permanente Sammlung und für temporäre Ausstellungen beinhaltet das Raumprogramm ein Architekturforum, Ateliers für Kreative, eine Bibliothek, ein Kindermuseum, Wohnungen sowie Restaurant, Club und Bar. Kunstmuseum schliesst die Lücke zwischen der Altstadt und der Vorstadt. Es soll ein zentraler Begegnungsort für die Stadtbevölkerung werden. Neben den Museumsräumen für die permanente Sammlung und für temporäre Ausstellungen beinhaltet das Raumprogramm ein Architekturforum, Ateliers für Kreative, eine Bibliothek, ein Kindermuseum, Wohnungen sowie Restaurant, Club und BarDas neue Kunstmuseum schliesst die Lücke zwischen der Altstadt und der Vorstadt. Es soll ein zentraler Begegnungsort für die Stadtbevölkerung werden. Neben den Museumsräumen für die permanente Sammlung und für temporäre Ausstellungen beinhaltet das Raumprogramm ein Architekturforum, Ateliers für Kreative, eine Bibliothek, ein Kindermuseum, Wohnungen sowie Restaurant, Club und Bar Kunstmuseum schliesst die Lücke zwischen der Altstadt und der Vorstadt. Es soll ein zentraler Begegnungsort für die Stadtbevölkerung werden. Neben den Museumsräumen für die permanente Sammlung und für temporäre Ausstellungen beinhaltet das Raumprogramm ein Architekturforum, Ateliers für Kreative, eine Bibliothek, ein Kindermuseum, Wohnungen sowie Restaurant, Club und BarDas neue Kunstmuseum schliesst die Lücke zwischen der Altstadt und der Vorstadt. Es soll ein zentraler Begegnungsort für die Stadtbevölkerung werden. Neben den Museumsräumen für die permanente Sammlung und für temporäre Ausstellungen beinhaltet das Raumprogramm ein Architekturforum, Ateliers für Kreative, eine Bibliothek, ein Kindermuseum, Wohnungen sowie Restaurant, Club und Bar

 

  Skizzen Innenräume Ausstellungshallen mit indirektem Licht Kunstmuseum Maribor.
 
Grundriss Ausstellungshallen Kunstmuseum Maribor.   Modellfoto Kunstmuseum Maribor mit städtebaulicher Erweiterung.
 
 
 
Das Kunstmuseum am Ufer der Drava. Rechts schliesst die Altstadt Maribors an.
 
 
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Neubau Gemeindehaus Richterswil

Projektwettbewerb Januar 2010

Der Perimeter befindet sich am Rand zum alten Dorfkern in abfallendem Gelände. Neben der Gemeindverwaltung forderte das Raumprogramm zusätzlich Gewerbeflächen, Büros, Wohnungen und eine öffentliche Tiefgarage. Unser Entwurf befasst sich mit zwei typischen Eigenarten, welche wir im alten Dorfkern von Richterswil vorgefunden haben: 1. Enge schmale Gassen und versteckte Höfe, 2. Kleinbauten, welche im gesamten Dorfkern dicht gestreut sind und vorwiegend Kleingewerbe aufnehmen. Unser Fokus lag darauf, den städtischen Kontext in der vorhandenen Masstäblichkeit weiterzuspielen und das Prinzip der Gassen und Kleinbauten aufzunehmen. Um das Hauptgebäude herum haben wir dreigeschossige Turmbauten gestreut, die Zwischenräume sind mit Freitreppen ausgefüllt.

  Grundriss Gemeindehaus
Analyse Richterswil Städtebau   Zwischenzone Terrasse Turmhaus mit Wohnateliers
 
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pinhole fotografie von nijo architekten. Die Lochkamera ist eine umgebaute Spielzeugkamera. Die Lochplatte ist aus einem kleinen Stück Kupferblech gemacht und wurde mit einer Nadel perforiert.
 
 

A beautiful Day /////// Camera Obscura //////

Lochkamera Eigenbau nijo

Lochkamera Fotos nijo

  pinhole fotografie von nijo
 
next project
 

Neubau Verwaltungsgebäude der Stadt Biel

Projektwettbewerb September 2009

Empfang Eingangsbereich Bürogebäude

Das neue Verwaltungsgebäude ist Bestandteil der umfassenden Stadterneuerung auf dem ehemaligen Gaswerkareal in Biel. In unmittelbarer Nachbarschaft steht das markante Kongresshaus aus den 70er Jahren. Unser Entwurf geht Wahlverwandschaften mit dem Kongresshaus ein, übernimmt strukturelle und konstruktive Elemente, entwickelt diese jedoch weiter. Das auch beim Kongresshaus vorhandene Fassadenraster mit liegenden Rechtecken haben wir zu einer Doppelfassade skaliert, welche auf natürliche Weise den Energiehaushalt des Gebäudes reguliert, kühlen im Sommer und heizen im Winter.

  Grundriss Ansicht mit Doppelfassade
 
Kunsthof Raumgestaltung Verwaltungsgebäude Neubau Minergie
 
 

Umbau / Sanierung Haus Adler Lauterbrunnen

Studienauftrag im selektiven Verfahren

Das Haus Adler in Lauterbrunnen wurde als Hotel in der Belle Epoque gebaut. Es ist ein wichtiger Zeuge der Anfänge des Tourismus im Berner Oberland und steht unter Denkmalschutz. Momentan ist mehr oder weniger improvisiert die Gemeindeverwaltung im Gebäude untergebracht. Der Studienauftrag hatte zur Aufgabe, die Gemeindeverwaltung neu zu organisieren mit Fokus auf die betrieblichen Abläufe. Zudem werden Wohnungen im Gebäude untergebracht. Die Gesamtsanierung erfolgt auf Minergie-Level. Unser Konzept sah vor, einzig den Haupteingang als von aussen sichtbarer Eingriff zu artikulieren. Im Gebäudeinneren bleibt die elementare Tragstruktur erhalten, Büros und Wohnungen passen sich der Bausubstanz an. Das Treppenhaus aus der Belle Epoque bleibt erhalten und wird mit einem Lift ergänzt, welcher gleichzeitig die Erdbebensicherheit erhöht. Die hangseitigen Kellerräume werden zu einer Cafeteria mit zuschaltbarem Sitzungszimmer ausgebaut.

Studienauftrag September 2008

 
Umbau Erweiterung Belle Epoque und Jugendstil. Denkmalschutz
 
 

Städtebauliche Reparatur Meisterhäuser Bauhaus Dessau, UNESCO Weltkulturerbe

Internationaler Realisierungswettbewerb | 2. Preis

Beauftragung zur Weiterbearbeitung | Mai 2008

Die Bauten des Bauhauses in Dessau und Weimar gehören zu den weltweit wichtigsten materiellen Zeugnissen der Moderne und wurden daher 1996 von der UNESCO auf die Liste des Welterbes gesetzt. Nun soll die durch Bomben im Zweiten Weltkrieg teilzerstörte Gesamtanlage der Meisterhaussiedlung städtebaulich repariert und aufgewertet werden. Unser Entwurf beabsichtigt, die städtebauliche Erscheinung der Gesamtanlage präzise wiederherzustellen, die Baukörper des Direktorenhauses Gropius, der Doppelhaushälfte Moholy-Nagy sowie der Gartenumfassungsmauer jedoch auf einer elementar-abstrakten Ebene zu halten. Unsere Haltung verweigert sich der Verlockung einer detailgetreuen Rekonstruktion, welche die Spuren der Zeit verunklären würde. Die neuen Baukörper sind durchwegs in schwarz eingefärbtem Fiberglas gehalten.


Weiterbearbeitung August 2008 bis September 2009
LP 1 bis LP 4 HOAI

 
 
Schwarze Körper bilden den Nachbau, keine Rekonstruktion.
 
Modellfotos Haus Moholy-Nagy und Haus Gropius
 
 
pdf Bericht in der Architekturzeitschrift "Bauwelt"
 
pdf Bericht in der Architekturzeitschrift "Tec 21"
 
 

Orthodox Church Square Macedonia Skopje (MK)

Internationaler Projektwettbewerb

Juni 2008

Der Platz Macedonia liegt gegenüber der Altstadt von Skopje in der Achse der historischen Steinbrücke, welche über den Fluss Vardar führt. Der Platz zeichnet sich durch eine heterogene Bebauung aus, welche auf dem städtebaulichen Masterplan Kenzo Tange's aus den 70er Jahren beruht. Unser Entwurf für die orthodoxe Kirche fügt sich solide-ruhend in die Platzbebauung ein, markiert aber durch eine perforierte, mit Gold hinterlegte Fassade die Wichtigkeit des Gebäudes. Die Perforation gestalteten wir durch tausende kleiner orthodoxen Kreuze. Wir haben versucht, die traditionelle orthodoxe Kreuzkuppelkirche, welche sich in der Regel mit differenzierten Gebäudeteilen, Dächern, Gewölben und Kuppeln nach aussen abzeichnet, in eine ruhige Kubatur umzuwandeln. Dies erfolgte durch die Verschmelzung der orthodoxen Kreuzkuppelkirche mit der römischer Basilika. Der Innenraum folgt trotz dieser Verschmelzung den strengen Abläufen der orhtodoxen Liturgie.

  Neubau moderne Kirche
 
 

Schutzobjekt Denkmalpflege, Rössligasse Winter-thur Seen

Planerwahlverfahren Stadt Winterthur



Juni 2008

Die Untervogtei in Winterthur Seen gehört zu den wichtigsten Zeitzeugen ausserhalb der Altstadt von Winterthur. Das Planerwahlverfahren konzentrierte sich auf die Erweiterung der Kreisbibliothek Seen sowie die Neuorganisation der Erschliessung des oberen Wohngeschosses. Unser Konzept plädiert für einen behutsamen Umgang mit der historischen Bausubstanz im Sinne der Denkmalpflege und respektiert das bestehende Kammerprinzip. Die Verbindung zwischen den Haushälften wird ohne zusätzliche Durchbrüche ermöglicht, die Erschliessung ins Obergeschoss lässt den ursprünglich vorhandenen Querkorridor wieder neu aufleben.

 

  Haus Rössligasse, Denkmalschutz und Denkmalpflege
 
 

"Die gute Farbe 2008"
Förderpreis Schweizerischer Werkbund / Haus der Farbe Zürich

Nominierung nijo architekten eth

Das Haus der Farbe schreibt zusammen mit dem Schwei-zerischen Werkbund den Förderpreis “Die gute Farbe” aus. Dabei sollen Gestalterinnen und Gestalter ausgezeichnet und gefördert werden, welche im Fachgebiet Architektur und Innenarchitektur durch einen besonders qualitätsvollen Umgang mit Farbe und Oberfläche in der Innen- oder Aussen-raumgestaltung auffallen. Darin enthalten ist auch Materialfarbe, Ornament / Grafik, Farbe und Licht.

Wir sind mit den realisierten Bauten Zürich, Winterthur und Frauenfeld nominiert worden.

  Umbau Projekte von nijo architekten
 
 
Umbau Einfamilienhaus zu einem Atelierhaus. Das Haus wurde totalsaniert und entkernt. Foto Wohnraum. Der Boden ist aus Vollholz Kiefern-Brettern, welche geölt und geseift wurden. Die lange Mittelwand wurde mit einer dunkelbraunen Le Corbusier Farbe gestrichen.
 
 

 

Atelierhaus Zürich Seebach

2006 Umbau / Totalsanierung | Fotos Nina Baisch und nijo architekten

Das kleinteilige Haus aus den 30er Jahren wurde zu einem hellen Atelierhaus mit einem Grossraum, welcher sich über zwei Geschosse und die gesamte Fassadenlänge erstreckt, umgestaltet.Tageslicht im Überfluss und Sonne von früh morgens bis spät abends vermitteln im Inneren eine belebende, heitere Atmosphäre. Die nordseitige Fassade wurde auf die gesamte Länge freigestellt, das Bad und WC neu in einem innenliegenden Kern untergebracht. Dieser Kern ist zur freigestellten Fassade hin raumhoch verglast, von der Badewanne aus geniesst man den Ausblick in den Garten.

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
pdf Reportage in der Zeitschrift "Attika"
 
 

Umbau Wohnhaus Winterthur Wülflingen | Inventarobjekt Denkmalpflege

2007 Umbau | Fotos Nina Baisch und nijo architekten

Umbau / Restaurierung denkmalgeschütztes Wohnhaus in Winterthur Wülflingen. Der architektonische Eingriff fokussiert auf den ehemaligen Ökonomieteil im Erdgeschoss, in welchem eine grosszügige, helle Küche das Zentrum des Hauses bildet. Im Obergeschoss wurde das Bad erneuert. Die schützenswerten Bauteile, Materialien und Farben sind in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege Stadt Winterthur, Dr. Daniel Schneller, fachgerecht erhalten und instand gestellt worden.

 

 

Umbau Renovation denkmalgeschütztes Haus, Inventarobjekt Denkmalpflege. Die neue Küche ist ein Kubus im ehemaligen Stall.

 

Umbau Sanierung Bauernhaus Winterthur Wülflingen. Die Stube ist komplett mit Holz ausgekleidet, dieses wurde abgeschliffen und mit Ölfarbe neu gestrichen. Im Korridor die Leuchtbuchstaben.

 

 

Der mittlere Korridor mit geschütztem Tonplattenboden. Der Korridor ist typisch für diese Art Häuser und trennte den Stall vom Wohnteil.

 

Die neue Küche im ehemaligen Stall. Die Küche ist als schwarzer Kubus in den Raum hineingestellt und übernimmt auch die Belichtung des Raumes.

Das Wohnzimmer mit altem Kachelofen und Fischgratparkett in Eiche. Der Parkett wurde saniert und faule Stellen ergänzt.

 

 
 

Umbau / Erweiterung Wohnhaus Frauenfeld

2007 Umbau | Fotos Nina Baisch

Das Wohnhaus aus den 70er Jahren wurde umfassend saniert und mit zwei Annexbauten erweitert. Das Umbaukonzept interpretiert auf spielerische Weise prägende Stilelemente der 70er Jahre. So führen die beiden Erweiterungsbauten die schräge, assymetrische Linienführung weiter, die Fassade haben wir mit einem Punkteraster belegt, welches die verschiedenen Volumina strukturiert und herauskristallisiert. Dieses Punkteraster wurde von einer Globus-Blechdose aus dem Jahre 1972 übernommen, welche wir im Keller des Hauses entdeckt haben. Im Hausinneren haben wir den Eingangsbereich umgestaltet und ein Bad zur Wellnesszone erweitert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 

Plattform08 ewz Selnau Zürich Ausstellungsarchitektur

27. Februar - 8. März 08

in Zusammenarbeit mit nullserie, Mika Schell

Der Verein "Kunstwollen" aus Basel veranstaltete zum zweiten Mal die Ausstellung Plattform in Zürich. Plattform08 bringt junge Künstlerinnen und Künstler aus sieben schweizerischen Fachhochschulen in einer Ausstellung zusammen und präsentiert damit einen Querschnitt auf höchster Ebene durch das junge und zukunftsweisende Kunstschaffen in der Schweiz. Wir gestalteten die Ausstellungsarchitektur in der denkmalgeschützten Halle des EWZ Selnau. Das Konzept sah vor, mit einem von der gebauten Struktur losgelösten Kubus die grosse Halle in verschiedene Zonen zu unterteilen und grosszügige Flächen und Raumsituationen für die Kunstwerke zu schaffen.

Link: Plattform08

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Wettsteinpark Luzern Wohnen im Turm

Investorenwettbewerb, November 2007

In Zusammenarbeit mit Baupool AG und Boris Tur Landschafts-architekten

Der Wettsteinpark befindet sich oberhalb der Stadtmauer in Luzern und wurde zu Beginn des 20. Jht mit einer Villa und Mammutbäumen angelegt. Der Park ist in Besitz der Stadt Luzern, welche hier seit den 70er Jahren die Stadtgärtnerei betrieben hat und nun den Park verkaufen möchte. Dazu wurde ein Investorenwettbewerb ausgeschrieben.
Unser Konzept sah vor, fünf schlanke, 20 Meter hohe Turmbauten radial um die bestehende Villa und den Terrassierungen der Gärtnerei folgend, anzuordnen. Die Wohntürme stehen auf Plattformen, welche ein neues System aus Wegen und Inselartigen Plätzen bilden. Die Turmbauten sind in der Ausformulierung des Volumens und der Fassaden bewusst spröde und karg gehalten, die Erdgeschossebene ist nicht bewohnt und steht den Parkbesuchern zur Verfügung.

  Wohnen im Turm, Turmhaus
   
Das Modell mit den Wohntürmen
 
 

Wohnen an der Landstrasse Birmenstorf (AG)

2008. Neubau Wohnhaus an exponierter Lage.
Projektentwicklung bis Baueingabe für eine Generalunternehmung

Am westlichen Dorfrand von Birmenstorf liegt ein Stück Land mit schöner Aussicht in die Auenlandschaft des Limmattals. Die Lage ist jedoch exponiert, die Landstrasse ist stark frequentiert. Der Lärmschutz wurde zu einem massgeblichen Entwurfsfaktor. Wir haben das Gebäude als bewohnbaren Felsbrocken an die Landstrasse gesetzt. Das Wohnhaus nimmt drei Wohnungen auf, eine Erdgeschosswohnung und darüberliegend zwei Maisonette. Die Strassenfassade bietet mit grossen Festverglasungen Panoramablicke aus den Wohnungen, dient gleichzeitig aber auch als Schutzschild gegen den Lärm. Rückwärtige Dachterrassen bieten Ruhe und Ausblicke in die Rebberge. Das Wohnhaus ist nicht unterkellert, Waschküchen und Abstellräume befinden sich jeweils direkt auf Geschossebene.

 

  Neubau Mehrfamilienhaus mit Lärmschutz
 
 

Waldhäuser Würenlos (AG)

Machbarkeitsstudie 2008

Am westlichen Rand von Würenlos geht das Siedlungsgebiet entlang dem Furtbach in einen Wald über. Unsere Machbarkeitsstudie befasste sich mit dem letzten Grundstück direkt am Waldrand und am Furtbach. Wir studierten die Möglichkeiten, trotz der vielen Auflagen - Waldabstand, Gewässerabstand - das Grundstück sinnvoll zu nutzen, aber auch die Atmosphäre des nahen Waldes aufzunehmen. Das Ergebnis unserer Studie sind fünf Minimalhäuser, welche sich durch ihre Einfachheit und Unkompliziertheit der Vorstellung des Lebens im Walde nahe kommen. Die Problematik der Besonnung am Waldrand lösten wir durch südseitig ausgerichtete Dachterrassen.

  Neubau Wohnsiedlung Low Budget
   
Einfache Architektur kostengünstig Grundrisse einfach und bescheiden bauen, Nullenergie Architektur
 
 

Restaurant San Marco Zürich

Januar 2007 | Foto Nina Baisch

Das Restaurant San Marco existiert seit 30 Jahren am Tessinerplatz in Zürich. Unsere Neugestaltung konzentrierte sich auf die Deckenlandschaft, welche als Sheddach den Raum nach oben öffnet, eine subtile Raumunterteilung erzeugt und sehr schöne Lichtstimmungen schafft. Die runde bestehende Bar haben wir mit farbigen Streifen belegt, um einen Hauch von Ferienstimmung in das Restaurant zu bringen. Das Mobiliar und der Boden sind einheitlich in geölter dunkler Wenge, welche sich zurückhaltend edel präsentiert.

 

  Umbau und Neugestaltung Innenarchitektur Restaurant Bar Bistro San Marco Zürich Tessinerplatz. Die indirekte Belichtung wurde über eine Shed-Dach ähnliche Deckenform gelöst.
Schnitt Innenarchitektur
 
 
Sideboard nijo architekten, Holzgerippe mit Shoji-Papier bespannt.
 

Werkatelier Maag Areal 2004 bis 2006

Fotos nijo architekten | Copyright Sideboard & Clubtisch: nijo architekten

Zwischennutzung des leerstehenden Traforaumes im Maagareal Zürich. Wir entwickelten Prototypen für Möbel und Leuchten und produzierten von den besten Stücken Kleinserien. Die Prototypen wurden an Designmessen in Köln, Mailand und Zürich gezeigt. Das oben abgebildete Sideboard ist ein ultraleichtes Holzgerippe, bespannt mit reissfestem Shoji-Papier aus Japan. Das Sideboard kann man einhändig in die Luft heben, es wiegt gerade mal 3 Kilogramm. Die Idee zur Bespannung mit Papier haben wir bei alten Segelfliegern abgekupfert. Bei Sonnenschein wirkt das papierbespannte Sideboard wirkt wie ein riesiger Lechtkörper, wunderschön. Der nebenan abgebildete Clubtisch besteht aus Rundhölzern und Mosaik. Er ist wetterfest und eignet sich prima für den Balkon.

 

Sideboard Modell Holzgerippe nijo architekten.

  Clubtisch Mosaik und Holz nijo architekten.
 
     
 
 

MessestandDesignnetzwerk THE SEED, Milano

Fotos nijo architekten

Messestand für das Textildesign-Netzwerk the seed an der Scoperta in Mailand. Der Messestand misst 14 x 3 m und ist 6 m hoch. Das Design lehnt sich an den seed-Slogan wired and inspired: 8000m naturbelassene Cocos-Seile wurden zu einer raumbildenden, durchlässigen Textur verflechtet und aufgespannt. März 2006.

  Messestand Architektur Mailand
     
Design Low Budget Messestand Präsentation Szenografie Inszenierung Architektur mit einfachsten Mitteln
 
 
 

Umbau Liquid Lounge Bern

Eingeladener Wettbewerb 1. Rang

Planung bis Baueingabe. 2005

Die Liquid Lounge befindet sich auf der Galerie des ehemaligen Cabarets Mocambo mit Ausblick auf den darunterliegenden Liquid Club. Die Lounge ist ein multifunktionaler Raum mit Bar, DJ und raumhohen Projektionsflächen. Die Projektionsflächen können je nach Event mit passenden Motiven / Filmen bestrahlt werden. Die Möblierung ist in weiss gehalten, damit sich die Lichtstimmungen auf deren Oberflächen abstrahlen können.

 

Umbau und Neugestaltung Innenarchitektur Liquid Club Lounge. Lichtkonzept und Soundkonzept Plan.

  Modellfoto Innenarchitektur Umbau und Neugestaltung Disco Club Lounge Liquid in Bern. Die Bar befindet sich oberhalb der Tanzfläche.
     
Plan Innenarchitektur Umbau Club und Disco Liquid Lounge. Möblierungskonzept mit neuer Bar und DJ Pult.   Umbau Club und Bar Liquid Lounge Innenarchitektur. Modellfoto Innenraum Bar und Lounge. Die Möbel sind wie runde Steine in den Raum gestreut.
 
 
 
 
 

Umbau Druckerei Karl Schwegler AG Zürich

Umbau 2003 | Foto nijo architekten

Umgestaltung der Büroetage und der Fassade. Die Büroetage ist ein offener Grossraum, welcher durch ein in der Raummitte mäandrierendes Regal-Möbel strukturiert wird. Der Grossraum wird durch raumhoch verglaste Einzelbüros und Sitzungszimmer gesäumt. Die gebäudehohen Kreisflächen auf der Fassade spiegeln die Druckfarben Cyan und Magenta wieder und verleihen der Druckerei einen sehr hohen Wiedererkennungswert im wilden Neubaugebiet Zürich Oerlikon.

  Umbau Fassadengestaltung Gewerbehaus, corporate identity
 
 
 
Modellfoto Aufstockung mit flach geneigtem Satteldach und schrägen Holzstreben. Holzbau Elementbau.
 

Aufstockung und Umbau Stadthaus mit Hof in Wien

Vorprojekt 2005 | Modellfotos nijo architekten

Erweiterung / Totalsanierung Stadthaus mit Hinterhofgebäuden in Wien (A). Barbetrieb, Pension mit zehn Zimmern, drei Wohnungen und openair-Kino im Hof. Das Stadthaus befindet sich in Fussdistanz zum Stephansdom und gewährt wunderschöne Aus- und Einblicke in die kunterbunten Hinterhöfe Wiens. Ein Bombentreffer im zweiten Weltkrieg sprengte das halbe Haus in die Luft sodass ein Hof entstand. Das Projekt versucht, um diesen Hof herum bauliche Ergänzungen zu schaffen. Der Hof sollte dabei stets spürbar und erlebbar bleiben. Die Ergänzungen, Aufbauten und Lukarnen nehmen im Sinne der parasitären Architektur die bestehende Bausubstanz in Beschlag und schaffen im Verbund ein neues spannendes Konglomerat.

 

.Aufstockung und Umbau Stadthaus Wien, Holbau Elementbau Vorgefertigte Elemente aus Holz.

  Umbau Stadthaus Wien Variante Dachgauben, Lukarnen und Erker. Parasitäre Architektur.
     
     
 
 

 

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